Programmangebote

Museumspädagogik und Erwachsenenbildung


Erzähle mir, und ich vergesse,

zeige mir, und ich erinnere,

lass es mich tun - und ich verstehe.

Dieses Motto ist Leitfaden für alle museumspädagogischen Aktionen des Museums. Unsere kleinen und großen Besucher lernen nicht im Schatten des erhobenen Zeigefingers, sondern spielend, mit Freude und mit allen Sinnen. Durch die Möglichkeit der sinnlichen Erfahrung mit historischen Materialien soll der Gedanke der Nachhaltigkeit und des verantwortungsvollen Umgangs mit Natur und Umwelt nahegracht werden.


Hände falten, Schnabel halten

Unterricht in der alten Dorfschule mit Schiefertafel, Griffel, Tinte und Federhalter nach der Schulordnung des 19. Jahrhunderts. Einführung in die Deutsche Schrift.

Die Mühen der Hausarbeit

Waschen ohne Waschmaschine, bügeln ohne Strom, heizen und kochen mit Kohle und Holz, kein fließendes Wasser aus dem Hahn, sondern jeden Tropfen von draußen hereinholen: Das ist heute kaum noch vorstellbar.

Eine voll eingerichtete Küche mit verschiedenen Herden, eine Sammlung von Bügeleisen, Wannen und Wäschestampfern und sehenswerte Nachthemden und Unterwäsche vermitteln ein Bild der Hausfrauenarbeit.

Historische Kleidung zum Ausprobieren

Ob Nachthemd oder Arbeitshose, ob Holzpantoffeln oder Stiefel: Die Kleidung war auf dem Lande praktisch und ihrem Zweck angemessen ohne der Mode unterworfen zu sein. Anprobieren ist im Museum ausdrücklich erlaubt.

Bäuerliche Landwirtschaft - ohne Kinderarbeit ging es nicht

Kinderarbeit war auf dem Lande selbstverständlich. Freizeit war Luxus und das Wort Hobby unbekannt. Kühe hüten, Wasserholen vom Brunnen oder der Pumpe, Strohschneiden und Hilfe bei der Ernte gehörten zu den Pflichten der Kinder. Der Arbeitsort der Mädchen waren Haus, Küche und Garten.

Durch Ausprobieren verschiedener Geräte können sich unsere Besucher ein Bild vom Leben auf dem Lande in historischen Zeiten machen.

Handwerker im Dorf

Schuhmacher, Tischler, Schmied, Sattler oder Schneider: Jedes Dorf brauchte seine Handwerker. Heute sind viele Handwerksberufe fast ausgestorben. Sie wurden ersetzt durch Baumärkte, Schuhgeschäfte, Boutiquen und Supermärkte.

Im Museum lebt das alte Handwerk weiter.

Historische Schulwandbildsammlung

Schulwandbild aus dem 19.Jahrhundert

Auf Wunsch zeigen wir gerne eine Auswahl aus unserer mehr als 1000 Schulwandbilder umfassenden Sammlung. Unter anderem gehören dazu die bekannten Hey-Speckterschen Fabeln, die unverzichtbar für den Unterricht der Landschulen waren.



Weitere Angebote auf Nachfrage

 

z. B.

Mausefallen

Waagen

Alte Kinderspiele

Leibeigenschaft

Gerne sind wir Reiseveranstaltern, die Fahrten zu unserem Museum anbieten wollen, auch mit Tipps und Vorschlägen zur Ausarbeitung eines attraktiven Rahmenprogramms behilflich.

Für weitere Informationen zur Museumspädagogik und Terminabsprachen steht Ihnen unser Mitarbeiter Gerrit Gätjens zur Verfügung (Tel. 0173-361 43 27)