Willkommen im Dorf- und Schulmuseum

Das Museum zum Anfassen  -  Schule im alten Schulhaus

Kulturpreisträger des Kulturpreises 2007 des Kreises Ostholstein


Das Museums-Café in Schönwalde öffnet wieder

Bis August Kaffee und Kuchen am letzten Sonntag im Monat

Hausgemachte Kuchen und Torten mit einer Tasse Kaffee in der schönen Atmosphäre des Dorf- und Schulmuseums Schönwalde zu genießen, das ist ab dem 29. Mai wieder möglich. Der beliebte Treff im Herzen Schönwaldes öffnet in diesem Jahr wieder von Mai bis August an jedem letzten Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr seine Türen.

Wir sind froh, dass wir nach zwei Jahren unter dem Einfluss von Corona wieder Gäste im Museums-Café begrüßen können. Der Förderverein hofft auf die Treue der Besucher, die in den zurückliegenden Jahren mit Begeisterung ihren Sonntags-Kaffee im Schatten der Kastanien am Dorfteich genossen haben.

Auf zwei Veränderungen müssen sich Café-Besucher einstellen: Statt wöchentlich öffnet das Café in dieser Saison jeweils am letzten Sonntag des Monats. Bei der Auswahl der Getränke beschränkt man sich in Schönwalde zunächst auf Kaffee, Tee, Wasser und Softgetränke. Wir sind uns sicher, auch mit diesen Veränderungen schmecken die hausgemachten Torten genauso gut, wenn nicht sogar besser, als vor Corona und freuen uns auf viele Gäste zum Neustart am 29. Mai und den folgenden Monaten.

Bereits seit dem 15. Mai ist das Museum jeden Dienstag und Freitag von 16 bis 18 Uhr geöffnet. In diesem Jahr gibt es die Sonderausstellung „Die große Welt in kleinen Bildern – Faszination Sammelalben“ zu sehen. Darin wird die Generationen übergreifende Sammelleidenschaft für „Sanella-Bilder“ und die bekannten Fußball-Sammelalben aus dem Hause Panini beleuchtet. Besucher jeden Alters werden beim Betrachten bekannte Gesichter vieler Fußball-Jahrzehnte entdecken.


Sonderausstellung „Die große Welt in kleinen Bildern – Faszination Sammelalben“ eröffnet

Zum 45. Internationalen Museumstag hatten auch wir unsere Türen geöffnet. Schließlich starten wir immer am 15. Mai in die Museums-Saison.

Pünktlich zu dem großen Tag war eine Ausstellung mit kleinen Exponaten fertig geworden. Dabei wird der weit verbreiteten Leidenschaft für Sammelbilder eine Bühne bereitet. Was Ende des 19. Jahrhunderts mit den Zigarettenbildern in den USA begann, hat sich heute zu einer millionenschweren Industrie entwickelt. Der Name Panini ist für alle, die sich für Fußball begeistern, der Inbegriff für Sammelbilder - ganz gleich, ob es sich um Bundesliga, Champions League, Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft handelt. Regelmäßig bricht dann bei Klein und Groß das Sammelfieber aus.

In den 1950er Jahren war es der Margarine-Hersteller Sanella, der mit seinen Sammelbildern die große weite Welt in die heimische Stube holte. Die Ausstellung beleuchtet das dabei gezeichnete stereotypische Bild der „Wilden Eingeborenen“ Amerikas, Afrikas, Asiens und Australiens.

Seit den 1970er Jahren ist Ferrero mit seinen Schokoriegeln ein regelmäßiger Anbieter von Sammelbildern als Zugabe. Zur EM 2020, zu der es aufgrund der Verschiebung gleich zwei Alben gab, weitete der Konzern das Angebot erstmals auf alle Produkte der „Kinder-Familie“ sowie „Nutella“ aus.

Auf großes Interesse stieß der Schnupperkurs für Kalligrafie, der Kunst des schönen Schreibens, mit Hartmut Hausfeldt. Sieben Frauen und ein Mann ließen sich in den kunstvollen Umgang mit Feder und Tinte (langlebiger ist Skriptol) einweisen. Einer theoretischen Einweisung in die Grundlage der Kalligrafie folgte ein ausgiebiger praktischer Teil, denn die Kunst des schönen Schreibens bedarf neben der nötigen Ruhe sehr viel Übung.

Ganz ohne üben ging es beim Kreativ-Workshop für Kinder ans Werk. Das LandKulTourMobil der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig-Holstein e. V. machte Station im Museum und die Kleinen konnten sich mit Hilfe von Schablonen und Stempeln an die Gestaltung von Postkarten oder Heftumschlägen machen. Alle waren emsig bei der Sache und die Ergebnisse sprühten nur so vor Kreativität.

Wir freuen uns nun auf den ersten Tag des Museums-Cafés am 29. Mai und die dann folgenden letzten Sonntag im Juni, Juli und August.


Neue Kassenwartin fürs Museum

Birger Ziesemer übergibt nach 19 Jahren das Amt an Maria Thal

Über 19 Jahre war Birger Ziesemer verantwortlich für die Finanzen des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde a.B. Auf der Jahreshauptversammlung wählten die versammelten Mitglieder nun Maria Thal zu seiner Nachfolgerin. Ebenfalls einstimmig wurden Stephan Abele und Helga Hagedorn als 2. Vorsitzender und Schriftführerin wiedergewählt.

„Unser Verein hatte bisher nur drei Kassenwarte. Du hast es mit 19 Jahren an längsten gemacht“, lobte Mitgründer und Ehrenvorsitzender Hans-Joachim Michaelsen das Engagement des scheidenden Amtsträgers und formulierte an Maria Thal einen Wunsch: „Ich freue mich, wenn Sie es vielleicht genauso lange machen wie Birger.“ Für den scheidenden Kassenwart gab es einen Restaurantgutschein, der wahlweise an Nord- oder Ostsee eingelöst werden kann.

Birger Ziesemer hatte bereits mit dem Wechsel des 1. Vorsitzenden geäußert, „wie der Kapitän ebenfalls die Brücke zu verlassen“. Am Ende brauchte Marc Dobkowitz fünf Jahre, um die Nachfolge zu regeln. „Ich war in all den Jahren schon so oft kurz vor einer Zusage“, berichtete er den Mitgliedern. Anfang des Jahres habe er dann begonnen unter der Überschrift „Zahlenjongleur gesucht“ über die Presse nach einem Interessenten für das wichtige Amt zu suchen. „Die Überschrift hat mich sofort angesprochen“, gestand Maria Thal den Mitgliedern. Als Lehrerin für Mathematik habe sie sich die Aufgabe zugetraut und nach ersten Kontakten mit dem Vereinsvorstand ihre Zusage gegeben.

Nachdem die wichtige Personalie erfolgreich geregelt wurde konzentriert sich der Verein nun auf den Start in die Saison, die traditionell am 15. Mai beginnt und in diesem Jahr auf den Internationalen Museumstag fällt. „Wir haben ein vielfältiges Angebot geplant, über das wir in Kürze informieren werden“, kündigte Dobkowitz an. Zunächst aber freue er sich auf Mittwoch, den 11. Mai. Dann wird nach zwei Jahren Corona-Zwangspause endlich wieder ein Handwerk vorgestellt. Um 19:30 Uhr wird der Holzbildhauer Ole Janzen, der seine Arbeit auch schon während des Kunst-Schmiede-Festivals 2019 präsentiert hat, die Gäste im historischen Klassenzimmer der alten Dorfschule in die Schnitzkunst einführen. Dazu will Janzen auch Anschauungsobjekte mitbringen. Dobkowitz: „Ich bin mir nicht sicher, ob wir am Ende sogar selbst zum Schnitzmesser greifen dürfen.“ Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.


Liebe Museumsfreundinnen und -freunde, der aktuelle Terminplan für Veranstaltungen und Aktionen des Dorf- und Schulmuseums steht fest! Eine Übersicht gibt´s in der linken Spalte; auf der "Terminkalender"-Seite findet man ausführlichere Beschreibungen, die im Laufe des Jahres aktualisiert werden.

Wir hoffen sehr, dass wir alle unsere ambitionierten Pläne umsetzen können - also bitte vormerken, aber immer auch vorher auf unsere Homepage anschauen und/oder auf Pressemitteilungen achten!

Wir freuen uns auf regen Zuspruch!





Nachts im Museum...

Ein in Schleswig-Holstein einmaliges Erlebnis bietet das Dorf- und Schulmuseum nach der durchweg positiven Resonanz wieder ab dem 1. November: Mitten im Museum kann übernachtet werden. Die Gäste dürfen sich ab 18 Uhr ganz exklusiv in den Räumen bewegen und so auf eine ganz persönliche Zeitreise gehen.

„Durch Zufall bin ich auf die Möglichkeit der Erlebnisübernachtung gestoßen und war sofort begeistert“, berichtet Marc Dobkowitz, Vorsitzender des Fördervereins. „Hier kann man eine Zeitreise in die dörfliche Idylle unternehmen“, war auch Karen Löhnert, Gründerin von Sleeperoo, nach ersten Kontakten begeistert von der Atmosphäre in der alten Dorfschule. Ihr Unternehmen stellt unter dem Motto „Die Nacht, der Ort und Du“ in ganz Deutschland den „sleep cube“ an ungewöhnlichen Orten auf, und zählte damit zu den fünf Nominierten des Deutschen Tourismuspreises 2018. In Schönwalde steht der Cube nun nach nur sechs Wochen Vorbereitung im Foyer des Museums mit direktem Blick in das historische Klassenzimmer. Er wurde speziell für außergewöhnliche Erlebnisübernachtungen konzipiert. In ihm befindet sich eine komfortable Matratze mit einer Liegefläche von 160x200 Zentimetern und Deckbett aus Schafschurwolle. Drei unterschiedlich feste Kopfkissen versprechen einen entspannten Schlaf, nachdem die Gäste das Museum für sich entdeckt haben.

„Die Gäste dürfen sich die ganze Nacht frei im Museum bewegen und erhalten auch einen Schlüssel“, erklärt Dobkowitz. Das ist nötig, denn außer der Toilette gibt es keinen weiteren Service wie in einem Hotel. Für das Abendessen muss ein Restaurant aufgesucht werden. Den kleinen Hunger und Durst stillt eine Chillbox. Diese ist - anders als im Hotel - im Preis enthalten. Wer mag, darf auch seinen Picknickkorb mitbringen. „Wer möchte, kann bei uns sein Frühstück auf dem Plüschsofa der guten Stube einnehmen und dazu auch einen Sekt trinken“, wirbt der Vorsitzende für den besonderen Reiz des Ortes. Ein Kühlschrank ist noch vom Betrieb des Museums-Cafés vorhanden. Dobkowitz: „Mit dem Café wurden wir schon einmal für das Vertrauen in unsere Besucher belohnt. Alle sind mit dem nötigen Respekt mit den Exponaten umgegangen, während sie zwischen oder auf ihnen saßen.“ Zwar gäbe es auch Bedenken, jemanden völlig alleine ins Museum zu lassen, aber man wolle es wagen.

„Wir werden sehen, was wir an Feedback bekommen und für was sich die Übernachtungsgäste interessieren“, ist der Vereinschef gespannt. Die Möglichkeiten sind vielfältig. In der alten Schulklasse kann mit Hilfe einer Fibel die Sütterlin-Schrift erlernt werden. Aber auch die große Küche oder die umfangreiche Sammlung an Mausefallen dürfte das Interesse wecken. In der langen Nacht ist auch Zeit, sich einmal genauer mit dem Modell der Schmiede, in der alles auch funktionsfähig ist, oder den Zimmern des Puppenhauses zu beschäftigen.

Die Übernachtungs-Saison geht vom 1. November 2021 bis zum 14. April 2022. Gebucht werden kann die Übernachtung schon jetzt für zwei Personen ab 120 Euro über die Homepage des Dorf- und Schulmuseums (www.dorfmuseum-schoenwalde.de) oder auf dem Portal von sleeperoo.de.