Willkommen im Dorf- und Schulmuseum

Das Museum zum Anfassen  -  Schule im alten Schulhaus

Kulturpreisträger des Kulturpreises 2007 des Kreises Ostholstein


Reise durch die Geschichte des Hamburger Hafens

Dorf- und Schulmuseum startet am 15. September zum Museumsausflug

Zu einer spannenden Reise durch die abwechslungsreiche Geschichte des Hamburger Hafens lädt der Förderverein Dorfmuseum Schönwalde am 15. September ein. Der alljährliche Museumsausflug führt seine Teilnehmer zunächst in den Schuppen 50a des ehemaligen Freihafens. Eine Führung durch das dort beheimatete Hafenmuseum Hamburg gibt einen ersten Einblick. Nach einem stilechten Mittagessen in der Oberhafen-Kantine erwartet die Gruppe am Nachmittag die Speicherstadt mit seinem Museum zur Entstehung und zur Arbeit im heutigen Weltkulturerbe. Zwischen Kaffeesäcken und Teekisten gibt es dort Kaffee und Kuchen.

Die Fahrt im modernen Reisebus startet um acht Uhr am ZOB in Schönwalde direkt neben dem Dorf- und Schulmuseum. Die Rückkehr ist für 18 Uhr geplant. Der Kostenbeitrag für Bus, Eintritt, Führung und Kaffeegedeck beträgt 35 Euro pro Person. Kinder bis 18 Jahren zahlen 25 Euro. Das Mittagessen ist nach Vorauswahl separat zu zahlen. Anmeldungen sind bis zum 10. September bei Marc Dobkowitz möglich (Telefon: 04528 / 1737, Email: dorfmuseum-schoenwalde@t-online.de).

Weitere Info und Fotos von den Ausflugszielen auf der Seite "Terminkalender"

 Im Hafenmuseum Hamburg im ehemaligen Freihafen im Schuppen 50a, erbaut Anfang des 19.Jahrhunderts, beginnt die Reise durch die Geschichte des Hamburger Hafens, auf die sich das Dorf- und Schulmuseum Schönwalde am 15. September macht.
Im Hafenmuseum Hamburg im ehemaligen Freihafen im Schuppen 50a, erbaut Anfang des 19.Jahrhunderts, beginnt die Reise durch die Geschichte des Hamburger Hafens, auf die sich das Dorf- und Schulmuseum Schönwalde am 15. September macht.

2. Kunst-Schmiede-Festival am 19./20. Oktober 2019!

Zum 2. Kunst-Schmiede-Festival in Schönwalde am Bungsberg kommen auf Einladung des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde a.B. Kunstschmiede aus ganz Deutschland an den Bungsberg. Nach einem internen Kennenlernen der Teilnehmer am Freitag (18. Oktober) treten diese am Sonnabend (19. Oktober) ab 14 Uhr zu einem Schmiedewettbewerb unter dem Motto "Bewegend" an. Dabei können die Besucher des Festivals den Handwerkern über die Schulter schauen. Schon um 11 Uhr sind die Essen angeheizt und es wird an einem Gastgeschenk für die Gemeinde Schönwalde, einem geschmiedeten Wappen, gearbeitet. Am Abend ist Live-Musik im Festzelt geplant. Nach der Siegerehrung werden am 20 Uhr die Essen noch einmal zum Nacht-Schmieden angeheizt. und zum Abschluss des Abends gibt es ein Feuerwerk. Am Sonntag (20. Oktober) sind die Essen ab 11 Uhr wieder in Betrieb und jedermann kann sich unter Anleitung der Schmiede im Umgang mit Hammer und Amboss versuchen.

 

Vorläufiges Programm (wird laufend ergänzt und aktualisiert)

 

Freitag, 18. Oktober:

20 Uhr        Gemeinsames Abendessen und Beisammensein (nur für Wettbewerbs-Teilnehmer)

Samstag, 19. Oktober:

11 Uhr        Offizieller Start der Veranstaltung mit Vorstellung von Teilnehmern und Jury

                   Herstellung Gemeindewappen in Gemeinschaftsarbeit

14 Uhr        Start des Kunst-Schmiede-Wettbewerbs

17 Uhr        Abgabe Wettbewerbsbeiträge an die Jury

19:30 Uhr   Siegerehrung

20 Uhr        Start Nachtschmieden

21:30 Uhr   Feuerwerk zum Abschluss der Veranstaltung

Sonntag, 20. Oktober:

11 Uhr        „Offenes Schmieden“ für alle Interessierten

 

Die Durchführung des 2.Kunst-Schmiede-Festivals wird gefördert durch die Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein, die Kulturstiftung Ostholstein und die PROKON Regenerative Energien e.G.

 

Bislang haben zehn Vertreter ihres Handwerks ihre Teilnahme am 2. Kunst-Schmiede-Festival zugesagt. Unter ihnen sind langjährige Teilnehmer des bekannten Metallgestaltertreffens „Gotha glüht“. Auch Teilnehmer der Schmiedeweltmeisterschaften im norditalienischen Stia (29.8. - 1.9.2019) werden Jury und Publikum sicher mit ihren Wettbewerbsbeiträgen begeistern. Der Jury gehören nach aktuellen Planungen der Obermeister der Metall-Innung Holstein Nord, Thoralf Volkens, die Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Ostholstein, Dr. Katharina Schlüter, die Geschäftsführerin der Kulturstiftungen Ostholstein, Anja Sierks-Pfaff, die Bundestagsabgeordnete und Goldschmiedin Bettina Hagedorn und Schönwaldes Bürgermeister Winfried Saak an. Wer Gefallen an einem der Werkstücke findet, der kann es im Rahmen einer Auktion im Frühjahr 2020 ersteigern. Bis dahin werden die Werke an wechselnden Orten ausgestellt. Der Erlös der Auktion kommt sozialen Projekten in der Gemeinde Schönwalde zu Gute.

 

Zu einem ausführlichen Bericht des 1. Kunst-Schmiede-Festivals 2018 mit vielen Fotos geht es hier.


Nachts im Museum...

Ein in Schleswig-Holstein einmaliges Erlebnis bietet das Dorf- und Schulmuseum nach der durchweg positiven Resonanz wieder ab dem 15. Oktober: Mitten im Museum kann übernachtet werden. Die Gäste dürfen sich ab 18 Uhr ganz exklusiv in den Räumen bewegen und so auf eine ganz persönliche Zeitreise gehen.

„Durch Zufall bin ich auf die Möglichkeit der Erlebnisübernachtung gestoßen, und war sofort begeistert“, berichtet Marc Dobkowitz, Vorsitzender des Fördervereins. „Hier kann man eine Zeitreise in die dörfliche Idylle unternehmen“, war auch Karen Löhnert, Gründerin von Sleeperoo, nach ersten Kontakten begeistert von der Atmosphäre in der alten Dorfschule. Ihr Unternehmen stellt unter dem Motto „Die Nacht, der Ort und Du“ in ganz Deutschland den „sleep cube“ an ungewöhnlichen Orten auf, und zählte damit zu den fünf Nominierten des Deutschen Tourismuspreises 2018. In Schönwalde steht der Cube nun nach nur sechs Wochen Vorbereitung im Foyer des Museums mit direktem Blick in das historische Klassenzimmer. Er wurde speziell für außergewöhnliche Erlebnisübernachtungen konzipiert. In ihm befindet sich eine komfortable Matratze mit einer Liegefläche von 160x200 Zentimetern und Deckbett aus Schafschurwolle. Drei unterschiedlich feste Kopfkissen versprechen einen entspannten Schlaf, nachdem die Gäste das Museum für sich entdeckt haben.

„Die Gäste dürfen sich die ganze Nacht frei im Museum bewegen und erhalten auch einen Schlüssel“, erklärt Dobkowitz. Das ist nötig, denn außer der Toilette gibt es keinen weiteren Service wie in einem Hotel. Für das Abendessen muss ein Restaurant aufgesucht werden. Den kleinen Hunger und Durst stillt eine Chillbox. Diese ist - anders als im Hotel - im Preis enthalten. Wer mag, darf auch seinen Picknickkorb mitbringen. „Wer möchte, kann bei uns sein Frühstück auf dem Plüschsofa der guten Stube einnehmen und dazu auch einen Sekt trinken“, wirbt der Vorsitzende für den besonderen Reiz des Ortes. Ein Kühlschrank ist noch vom Betrieb des Museums-Cafés vorhanden. Dobkowitz: „Mit dem Café wurden wir schon einmal für das Vertrauen in unsere Besucher belohnt. Alle sind mit dem nötigen Respekt mit den Exponaten umgegangen, während sie zwischen oder auf ihnen saßen.“ Zwar gäbe es auch Bedenken, jemanden völlig alleine ins Museum zu lassen, aber man wolle es wagen.

„Wir werden sehen, was wir an Feedback bekommen und für was sich die Übernachtungsgäste interessieren“, ist der Vereinschef gespannt. Die Möglichkeiten sind vielfältig. In der alten Schulklasse kann mit Hilfe einer Fibel die Sütterlin-Schrift erlernt werden. Aber auch die große Küche oder die umfangreiche Sammlung an Mausefallen dürfte das Interesse wecken. In der langen Nacht ist auch Zeit, sich einmal genauer mit dem Modell der Schmiede, in der alles auch funktionsfähig ist, oder den Zimmern des Puppenhauses zu beschäftigen.

Die Übernachtungs-Saison geht vom 15. Oktober 2019 bis zum 14. April 2020. Gebucht werden kann die Übernachtung schon jetzt für zwei Personen ab 120 Euro über die Homepage des Dorf- und Schulmuseums (www.dorfmuseum-schoenwalde.de) oder auf dem Portal von sleeperoo.de.