Terminkalender 2019

Änderungen vorbehalten - weitere Termine in Planung! Bitte auch auf Ankündigungen auf Plakaten und in der Tages- und Wochenpresse achten!

 

Berichte und Fotos zu Terminen, die bereits stattgefunden haben, finden Sie auf der Seite "Veranstaltungsrückblick/Fotogalerie"


30. Januar 2019: Die ganze Welt in (kleinen) Museen

An „Museumsmacher“ und alle anderen Interessierten der Region wendet sich das Dorf- und Schulmuseum mit dem Vortrag „Die ganze Welt in (kleinen) Museen“.

Am 30. Januar wird Nicole Gifhorn vom Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) im 19.30 Uhr im historischen Klassenzimmer des Dorfmuseums in das Themenfeld Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen einführen und an Hand von Beispielen aufzeigen, wie Globales Lernen/BNE in den Alltag der Museen Einzug halten kann.

„Museen sind Schatzkammern“, sagt Nicole Gifhorn, die derzeit in einem Kooperationsprojekt mit der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf tätig ist. Die Ausstellungsstücke ließen auf vielfältige Weise vergangene Zeiten oder das Leben an fernen Orten lebendig werden: „Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen fragen nach den Geschichten hinter der Geschichte.“ BNE/Globales Lernen sollen auf die Zusammenhänge der Globalisierung mit unserem Lebensalltag aufmerksam machen. „Museen mit all ihren Themen, Geschichten und Objekten bieten dafür einen idealen Lernort“, ermutigt Gifhorn jedes Museum, eine Vorstellung von der Vielfalt der Möglichkeiten im Bereich Globales Lernen/BNE zu entwickeln. Dazu hat die Promoterin für Globales Lernen eine Liste mit Akteuren, die auf dem Gebiet bereits aktiv sind und mit denen eine Vernetzung möglich ist. Neben Orientierung im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung will Nicole Gifhorn mit ihrem Vortrag zur Nutzung der unterschiedlichen Sammlungen für BNE inspirieren.

„Wir freuen uns, wenn gerade Museen, die im November nicht die Gelegenheit zur Teilnahme am ‚Praxistag Globales Lernen‘ in Gottorf hatten, die Chance ergreifen, sich zu informieren“, wirbt Marc Dobkowitz, Vorsitzender des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde a.B., für den Vortrag, der natürlich auch von allen Interessierten besucht werden kann.

 

19:30 Uhr, „Altes Klassenzimmer“ im Dorf- und Schulmuseum, Eintritt frei


27. Februar 2019: Filmabend

Mit Heinz-Sielmann ins Hamsterrevier

Dorf- und Schulmuseum Schönwalde zeigt Erstlingswerke des bekannten Tierfilmers

Heinz Sielmann ist wohl der bekannteste Tierfilmer Deutschlands. Am 27. Februar zeigt das Dorf- und Schulmuseum Schönwalde ab 19:30 Uhr einige seiner ersten Arbeiten im Rahmen eines Filmabends in der „Klönstuv“ (Rosenstraße 2). Mit den Stummfilmen aus den frühen 50er Jahren geht es „ins Hamsterrevier“ oder mit dem „Wasserwild auf den Frühjahrszug“.

Lange bevor Heinz Sielmann das Fernsehpublikum erfolgreich zu „Expeditionen ins Tierreich“ einlud, war er für das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) tätig. Die jeweils gut zehn Minuten langen Filme entstanden als Unterrichtsmaterial für Schulen. So fanden insgesamt sieben Sielmann-Filme ihren Weg in den Bestand des Dorf- und Schulmuseums, die nun zum dauerhaften Erhalt digitalisiert wurden. Mit der Arbeit für das FWU knüpfte Sielmann an seinen ersten Stummfilm „Vögel über Haff und Wiesen“ an und sammelte weitere Erfahrungen als Tierfilmer. Viermal erhielt Heinz Sielmann in den 50er Jahren den Bundesfilmpreis, was sicher auch auf die enge Zusammenarbeit mit Konrad Lorenz zurückzuführen ist.

„Wenn es sich auch um Stummfilme in schwarz-weiß handelt, dürften auch diese für Fans des Tierfilms eine wahre Freude sein.“, wirbt Marc Dobkowitz für den Filmabend. Diese ersten Filme Sielmanns ließen bereits seine große Liebe zu den Tieren erkennen. Der Vorsitzende des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde hat den Abend zum Anlass genommen, sich intensiver mit dem Leben Heinz Sielmanns zu befassen. So wird er neben dem „Erlebnis Tierfilm“ auch einiges über den Menschen Heinz Sielmann zu erfahren geben. Der Eintritt ist frei.

Über 500 alte Lehrfilme der Kreisbildstellen Oldenburg und Eutin befinden sich in unserem Magazin. Unter ihnen auch einige Naturfilme, die in den 1950er Jahren von dem damals noch jungen und unbekannten Heinz Sielmann gedreht wurden. Wir bringen sie wieder auf die Leinwand.

 

19:30 Uhr, „Klönstuv“ (altes Feuerwehrhaus, Rosenstraße), Eintritt frei

Für Bildbeschreibungen bitte auf die Bilder klicken


Achtung: Terminänderung!

13. März 2019: Jahreshauptversammlung des Fördervereins

Zur Jahreshauptversammlung am Mittwoch, den 13. März lädt der Förderverein Dorfmuseum Schönwalde a.B. Mitglieder und Interessierte um 19:30 Uhr in die Aula der Friedrich-Hiller-Schule ein. In Anschluss an den offiziellen Teil wird Alt-Bürgermeister Hans Alfred Plötner einen Super-8-Film aus seinem Bestand zeigen. Er entstand 1979 während der Schneekatastrophe, die Plötner als Angestellter des Zweckverbandes Bungsberg und als aktiver Feuerwehrmann erlebte. Vereinsvorsitzender Marc Dobkowitz: „Fast jeder hat Erinnerungen an diesen bislang einmaligen Wintereinbruch im Februar 1979. Über diese wollen wir uns an dem Abend austauschen und die Erinnerungen lebendig halten.“

Im formalen Teil der Sitzung berichten Vorsitzender und Kassenwart über das zurückliegende Geschäftsjahr. Außerdem steht die Wahl des Vorsitzenden und von drei Beisitzern auf der Tagesordnung. Im Übrigen haben die Mitglieder über eine Satzungsänderung zur Entschädigungsregelung für Mitglieder zu entscheiden.

 

Aus organisatorischen Gründen wurde die JHV ursprünglich geplanten Datum, dem 20. März, auf den 13. März vorverlegt.

 

19:30 Uhr, Aula der Friedrich-Hiller-Schule, Gäste herzlich willkommen

Schneekatastrophe 1979: Meterhoch türmten sich im Februar 1979 die Schneemassen auch rund um den Bungsberg. Der Förderverein Dorfmuseum Schönwalde lädt im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung zum Austausch von Erinnerungen ein. Gezeigt wird auch ein Super-8-Film von damals.

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27. März 2019: Tina Benz – Die singende Müllerin vom Schierensee

Höchst musikalisch wird es am Mittwoch, den 27. März in der alten Schulklasse des Dorf- und Schulmuseums Schönwalde zugehen. Ab 19.30 Uhr präsentieren die beiden Vollblutmusiker Tina Benz, die "Singende Müllerin vom Schierensee", und ihr langjähriger musikalischer Begleiter Hans-Peter Höller an der Konzertgitarre ein frühlingsfrisches Programm aus Volksliedern, gerne auch op platt, Jazz, Gospel, Operette und Ufa-Filmhits.

„Die Titelauswahl wird jung wie alt begeistern und bietet für jeden Geschmack etwas“, freut sich Marc Dobkowitz, Vorsitzender des Fördervereins auf ein möglichst breites Publikum. Tina Benz dürfte vielen von Auftritten beim Eutiner Wochenmarkt Jazz als Leadsängerin von Kerzel`s Ragtime Band bekannt sein. Die Hände des „neugierigen Naturkinds mit dem grünen Daumen“, wie sie selbst über sich sagt, schufen schon manch feenhafte Dekoration in Eutin. Mit ihrem Zauberfeegarten siedelte die Sängerin mit klassischer Ausbildung vom Schlossgarten in das ErlebnisReich Gestüt Schierensee um. Dort erfüllte sie sich 2016 den Traum von einer CD mit eigenen Liedern und dem treffenden Titel „Das bin ich“, ein Gemeinschaftsprojekt mit Partner Hans-Jürg Buss. In der Grebiner Mühle am gegenüberliegenden Ufer des Schierensees betreibt Tina Benz seit Mai 2016 das Café-Bistro „To´n Windbüdel“. So wurde aus der Sängerin mit facettenreicher Stimmfärbung, die problemlos von „klassisch“ auf „Naturstimme“ umschalten kann, die „Singende Müllerin vom Schierensee“. „Durch die mit viel Herzblut und Schwung vorgetragenen Melodien werden die Besucher des Konzertes gerne in der alten Dorfschule mal eine Runde nachsitzen“, ist sie sich mit einem kessen Augenzwinkern sicher.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden für das Museum aber herzlich willkommen.

Tina Benz, die singende Müllerin vom Schierensee, beim Blick aus der Grebiner Mühle, in der sie seit 2016 das Café-Bistro „To’n Windbüdel“ betreibt. Am 27. März gibt sie begleitet von Hans-Peter Höller auf der Konzertgitarre ein Konzert im Dorf- und Schulmuseum Schönwalde.

 

19:30 Uhr, „Altes Klassenzimmer“ im Dorf- und Schulmuseum, Eintritt frei


27. April 2019: Frühjahrsputz - Frühlingserwachen im Museum

Dorf- und Schulmuseum bittet um Helfer für den Frühjahrsputz und bietet Gelegenheit zum Austausch

Zum Internationalen Museumstag am 19. Mai erwartet das Dorf- und Schulmuseum Schönwalde das erste Mal in der Saison zahlreiche Besucher. Vorher muss in der alten Dorfschule aber gründlich sauber gemacht werden. Am 27. April wird es Staub und Dreck an den Kragen gehen. „Über zweitausend Besucher im Jahr wirbeln viel Staub auf. Von dem werden wir die Ausstellungsstücke an dem Samstag befreien“, kündigt der Vorsitzende des Fördervereins, Marc Dobkowitz an. Von 14 bis 17 Uhr sind Vereinsmitglieder und Freunde des Museums eingeladen, mit Staubwedel und Putzlappen bewaffnet durch die Ausstellung zu ziehen. Über den Winter, in dem das Museum geschlossen war, hatten die Spinnen Gelegenheit ihre Netze zu spinnen. Auch die Scheiben der Vitrinen des ehrenamtlich geführten Museums bedürfen einer Reinigung. „Wer will, kann auch zum Pinsel greifen und Wände streichen“, weist Dobkowitz auf vielfältige Arbeiten hin, die es zu erledigen gibt.

Für die Helfer bietet sich die einmalige Gelegenheit, den Exponaten des Museums noch näher zu kommen, als es sonst möglich ist. „Neben dem lockeren Gespräch während des Putzens blieb in den vergangenen Jahren immer auch noch Zeit für eine gemütliche Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen“, macht der Vereinschef die Teilnahme am Frühjahrsputz im schmackhaft und hofft gleichzeitig auf viel Unterstützung. Marc Dobkowitz bittet eigene Reinigungsutensilien mitzubringen, da die Anzahl an Besen und Lappen im Museum begrenzt ist.

 

14-17 Uhr, Dorf- und Schulmuseum, helfende Hände herzlich willkommen

Beim Frühjahrsputz am 27. April von 14 bis 17 Uhr hofft Marc Dobkowitz auf tatkräftige Unterstützung. Der Vorsitzende des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde verspricht Spaß bei der Arbeit.
Beim Frühjahrsputz am 27. April von 14 bis 17 Uhr hofft Marc Dobkowitz auf tatkräftige Unterstützung. Der Vorsitzende des Fördervereins Dorfmuseum Schönwalde verspricht Spaß bei der Arbeit.

8. Mai 2019: Saison-Eröffnung

mit Vortrag zum Thema "Traditionshandwerk"

Am Mittwoch, den 8. Mai geht es im Dorf- und Schulmuseum Schönwalde um die Geschichte des Malerhandwerks. Der Schönwalder Malermeister Dieter Achtenberg wird zum Saisonauftakt ab 19:30 Uhr in seinem Vortrag den Bogen von den ersten Farben in den steinzeitlichen Höhlen bis hin zur heutigen Farbgestaltung in Wohnräumen schlagen. Ging es vor 50 Jahren noch um den einfachen Farbauftrag, stiegen die Anforderungen an den vielfältigen Beruf stetig bis zum Fachmann für Gebäudedämmung.

Dieter Achtenberg begann am 1. April 1960 die Ausbildung im 1959 gegründeten väterlichen Betrieb in Roge bei Neustadt. Nach bestandener Gesellenprüfung hielt er 1969 den Meisterbrief in Händen. Zehn Jahre später übernahm Achtenberg den Betrieb und verlegte ihn nach Schönwalde. Anfangs noch ein Zwei-Mann-Betrieb, verdreifachte sich die Zahl der Beschäftigten über die Jahre. 2015 übernahm Sohn Arne Achtenberg das Familienunternehmen, dessen Zukunft gesichert scheint. Nicht ohne Stolz berichtet Dieter Achtenberg von zwei Enkeln, die sich bereits im zweiten Lehrjahr zum Maler und Lackierer befinden. Für den Fortbestand seines Handwerks setzt sich der Malermeister seit 30 Jahren ein. 1989 übernahm er den Vorsitz des Prüfungsausschusses; seit acht Jahren ist er zudem als Ausbilder an der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte des Maler- und Lackiererhandwerks in Preetz tätig. Mit dieser Aufgabe bleibt der 75jährige auch nach Übergabe seines Betriebes stets auf dem Laufenden.

 

19:30 Uhr, „Altes Klassenzimmer“ im Museum, Eintritt frei

 

Malermeister Dieter Achtenberg (re.) ist am 8. Mai zum Saisonauftakt zu Gast im Dorf- und Schulmuseum Schönwalde und berichtet über den Wandel in seinem Handwerk. Das Foto zeigt ihn 2012 zusammen mit Sohn Arne beim Anstrich der Kirchenbänke in Horst.

 


19. Mai 2019: 42. Internationaler Museumstag

Rekordverdächtig geht es zum 42. Internationalen Museumstag am 19. Mai im Dorf- und Schulmuseum Schönwalde zu. Um 14 Uhr wird die Sonderausstellung „Reise durch 100 Jahre Nagellack“ eröffnet. Die Exponate stammen aus der Sammlung von Nagellacken der Hamburgerin Carolin Gorra, die mit weit über 11.000 Fläschchen die weltweit größte ihrer Art ist. Isa Becker vom Schönwalder Nagelstudio „Isa Nails“ wird Fingernägel lackieren und verzieren.

Passend zum Motto des Int. Museumstages „Museen - Zukunft lebendiger Traditionen“ heißt es in Schönwalde „Wi schnackt platt“. Von 14 bis 17 Uhr werden Führungen und Lesungen op platt angeboten und wer mag, kann sein Wissen um die Sprache beim Plattdüütsch-Abitur testen. Kinder können Rätsel op platt lösen und Mandalas ausmalen.

„Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung von Heinrich Evers“, ist Marc Dobkowitz dankbar für das Engagement des Plattdeutschbeauftragen des Kreises Ostholstein. Der Vorsitzende des Fördervereins hat sich mit ihm mehrfach ausgetauscht. „Leider kann ‚Heiner de Plattsnacker‘ selbst nicht zum Museumstag zu uns kommen, aber er hat uns Christiane Muhl für die Lesungen vermittelt.“ Die Grömitzerin wird um 14:15 und 15:45 Uhr Texte mit Witz und Charme vortragen. Einer stammt aus der Feder des Museumsgründers Hermann Michaelsen. Sein Sohn Hans-Joachim Michaelsen, Ehrenvorsitzender des Fördervereins, führt um 15 und 16:30 Uhr op platt durch die Ausstellung. „Extra für uns hat Heinrich Evers ein Plattdeutsch-Abitur erarbeitet“, ist Marc Dobkowitz stolz auf ein weiteres Angebot. In dem Test geht es darum, Vokabeln aus dem Plattdeutschen korrekt ins Hochdeutsche zu übersetzen. Auf Kinder warten Buchstabenrätsel mit plattdeutschen Begriffen.

Der Nagellack-Sammlerin Carolin Gorra fiel es nach eigenen Angaben sehr schwer, aus ihrer Weltrekord-Sammlung die wichtigsten Stücke für die Sonderausstellung in Schönwalde auszuwählen. Neben der Geschichte des Nagellacks erwarten den Besucher auch zahlreiche Kuriositäten rund um die kleinen Fläschchen. Unter www.nagellackwunderland.de gibt Gorra einen Einblick in ihre Sammlung. In Schönwalde wird sie am 19. Mai selbst Rede und Antwort zu den unzähligen Exponaten stehen. „Es ist uns eine Ehre, dass Carolin Gorra bei uns erstmals ihre Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert“, hofft Dobkowitz auf interessiertes Publikum, das diese Chance noch bis 30. September zu den Öffnungszeiten des Museums nutzen kann.

Der 19. Mai ist gleichzeitig der Tag der Austragung der 3. Schönwalder Boulemeisterschaft. Maximal 16 Teams treten ab 11 Uhr gegenüber dem Museum vor der alten Jugendherberge auf Einladung des Gemeindebeirates „Schönwalde aktiv“ gegeneinander an. Mit der Siegerehrung wird ab 17 Uhr gerechnet. Anmeldungen sind über die Mitglieder des Gemeindebeirates oder unter Telefon 01577-1148689 möglich.

 

14-17 Uhr, Dorf- und Schulmuseum, Eintritt frei

(www.facebook.com/dorfmuseumschoenwalde).

(Zum Vergrößern und für Beschreibungen bitte auf die Bilder klicken)


30. Juni 2019: Aktionstag „Spiel und Spaß anno 1900“

Spiel und Spaß ganz ohne aufwendiges Zubehör und Spielzeuge gibt es am Aktionstag am 30. Juni von 14 bis 17 Uhr im Dorf- und Schulmuseum in Schönwalde. An mehreren Stationen können Spiele ausprobiert werden, mit denen sich Kinder der vergangenen Jahrhunderte die Zeit vertrieben. Auf die Familien warten unter anderem Laufspiele wie „Bäumchen wechsle dich“, Hüpfspiele wie „Himmel und Hölle“, aber auch Murmeln und Springseile.

Kinder spielten zu allen Zeiten mit dem, was sich in ihrer Phantasie dazu eignete. Das Spiel ist nach heutigen Erkenntnissen wichtig für die kindliche Entwicklung und fördert unter anderem die Fähigkeit zur Kreativität. „Wir möchten im Zeitalter von Spielekonsolen und Smartphones zeigen, wie ein Spiel mit viel Spaß auch ohne Spielzeuge möglich ist“, sagt Marc Dobkowitz zu den Hintergründen des Aktionstages. Dem Vorsitzenden des Fördervereins ist es wichtig, zu zeigen, welchen Spaß die kleinen Dinge bereiten können: „Ein Stück Holz und ein Stein reichten aus, um sich an jedem Ort das Spielfeld für ‚Himmel und Hölle‘ aufzuzeichnen.“ Selbst die bunten Murmeln waren für die meisten Familien eine teure Kostbarkeit. Wer eine besaß, hütete sie wie einen Schatz. „Es wäre doch schön, wenn Eltern und Großeltern mit den Kindern in den eigenen Erinnerungen schwelgen und sich viele zu ‚Fährmann, wie tief ist das Wasser‘ treffen“, wünscht sich der Vereinsvorsitzende und hofft auf viele Familien als Gäste des Aktionstages.

Bereits im Jahr 1560 dokumentierte der flämische Pater und Maler Pieter Bruegel 91 Kinderspiele, von denen die meisten ohne besondere Spielzeuge auskamen. In der Regel wurden alltägliche Gegenstände für das Spiel genutzt und so auch die Tätigkeiten der Erwachsenen nachgeahmt und erlernt.

 

14-17 Uhr, Dorf- und Schulmuseum, Eintritt frei

Auf dem Gemälde „Die Kinderspiele“ aus dem Jahr 1560 stellt der flämischen Maler Pieter Bruegel der Ältere 230 Kinder beim Spiel in 91 Varianten dar. Nicht ganz so viele Spiele aus vergangenen Tagen kann man am 30. Juni von 14 bis 17 Uhr in Schönwalde im
Auf dem Gemälde „Die Kinderspiele“ aus dem Jahr 1560 stellt der flämischen Maler Pieter Bruegel der Ältere 230 Kinder beim Spiel in 91 Varianten dar. Nicht ganz so viele Spiele aus vergangenen Tagen kann man am 30. Juni von 14 bis 17 Uhr in Schönwalde im

Neu im Programm!

14. Juli 2019: Auf den Spuren des Seemanns Kuttel Daddeldu

Ein Ringelnatz-Abend zu Gunsten der Parkinson-Selbsthilfegruppe Neustadt i.H.

 

Die Fans der deftigen Texte des bekannten Dichters Joachim Ringelnatz kommen am Sonntag, den 14. Juli um 19:30 Uhr im historischen Klassenzimmer des Dorf- und Schulmuseums Schönwalde auf ihre Kosten. Der Schönwalder Hans-Peter Lindner begibt sich auf die Spuren des Seemanns Kuttel Daddeldu und präsentiert in seinem Programm auch die leisen und kritischen Töne in den Texten des Dichters, von denen Lindner einige vertont hat und von der eigenen Gitarre begleitet vortragen wird. Der Erlös des Konzertes kommt ohne Abzüge der Parkinson-Selbsthilfegruppe Neustadt zu Gute. Sie feiert 2019 ihr 25jähriges Bestehen.

Der poltrige Seemann Kuttel Daddeldu hat Joachim Ringelnatz bekannt gemacht. Der Mann, der in den 1920er Jahren über Kabarett- und Varietébühnen tingelte, ist mehr als ein Komiker. Nicht nur Hans-Peter Lindner hält ihn für einen herausragenden deutschen Dichter, dessen nicht ganz unpolitische Texte Lindner gerne etwas zurückhaltender interpretiert. Ringelnatz und Lindner verbindet eine ähnliche Lebensgeschichte. Beide fuhren zu Beginn ihres Berufslebens zu See. Hans-Peter Lindner musste sich jedoch eine neue Profession suchen. Er studierte Sozialarbeit und kam über Theaterprojekte auf die Bühne. Bereits 1994 begeisterte Lindner mit dem Programm in Wurzen, der Geburtsstadt von Joachim Ringelnatz, wo das Publikum Zugaben forderte.

Dieser Erfolg stammt aus dem gleichen Jahr, in dem sich die Parkinson-Selbsthilfe Gruppe in Neustadt gründete. Ohne einen Träger hat sich diese Privatinitiative bis heute erhalten. Sie trifft sich zum Erfahrungsaustausch von Angehörigen und Betroffenen am zweiten Donnerstag im Monat um 15 Uhr im Café del Mar des DANA Seniorenzentrums. Hinzu kommt an zwei Tagen in der Woche die Parkinson-Wassergymnastik. Ansprechpartner sind Elisabeth und Rudolf Reidenbach (Telefon: 04561/513134).

 

Sonntag, 14. Juli, 19.30 Uhr, Historisches Klassenzimmer im Dorf- und Schulmuseum Schönwalde.

Um den Genuss des Ringelnatz-Abends zu garantieren, ist die Zahl der Eintrittskarten auf 40 Stück begrenzt. Sie können ab sofort in Schönwalde bei der Buchhandlung Marion’s, Eutiner Straße 1, für 5,00 Euro erworben werden.
Zudem gibt es ein Kartentelefon unter 04528/910139

Hans-Peter Lindner begeisterte im historischen Klassenzimmer schon einmal das Publikum mit Texten von Joachim Ringelnatz. Am 14. Juli begibt er sich mit einer Benefiz-Veranstaltung auf die Spuren des Seemanns Kuttel Daddeldu.
Hans-Peter Lindner begeisterte im historischen Klassenzimmer schon einmal das Publikum mit Texten von Joachim Ringelnatz. Am 14. Juli begibt er sich mit einer Benefiz-Veranstaltung auf die Spuren des Seemanns Kuttel Daddeldu.

28. Juli 2019: Aktionstag „Nach fest kommt ab“

Wie hielt die Schraube in der Wand, als es noch keine Dübel gab?“ Dieser und anderen Fragen rund um Nägel, Schrauben und das Bohren in der Vergangenheit geht das Dorf- und Schulmuseum Schönwalde am 28. Juli von 14 bis 17 Uhr beim Aktionstag „Nach fest kommt ab“ nach. Wer mag, kann an diesem Tag alte Handbohrer und Hobel ausprobieren, und sich mit anderen am „Nagelbalken“ im Umgang mit dem Hammer messen. Ganz nebenbei gibt es einiges über die Geschichte von Schraube, Dübel & Co zu erfahren.

„Ein Akkuschrauber und Dübel sind heute selbst bei Heimwerkern eine Selbstverständlichkeit. Wir wollen zeigen mit welchem Aufwand es noch vor 70 Jahren verbunden war, etwas sicher an der Wand zu befestigen“, erinnert Marc Dobkowitz, Vorsitzender der Fördervereins, an die Zeit vor der Erfindung des Dübels, der heute die Befestigung von Gegenständen jeder Größe an nahezu allen Materialien ermöglicht. Noch in den 1950er Jahren dauerte es seine Zeit, bis ein Regal mittels Schrauben an der Wand befestigt war. Am Aktionstag erfahren die Besucher, was dazu nötig war. Auch wenn der Nagel eine der ältesten Erfindungen der Menschheit ist, löste er nicht alle Probleme: „Haben Sie sich einmal gefragt, wie im 18. Jahrhundert die riesigen und schweren Ölgemälde an den Wänden der Schlösser hielten?“ Die Antwort gibt es am 28. Juli. Sie zeigt auch, wie die Industrialisierung und damit auch die Massenproduktion von Nägeln und Dübeln das Handwerk verändert und den Heimwerkern den Weg geebnet hat.

Wer während des Aktionstages hungrig wird, kann sich mit hausgemachten Torten und heißen wie erfrischenden Getränken aus dem Museums-Café stärken oder auch nur für die gemütliche sonntägliche Kaffeetafel das Dorf- und Schulmuseum besuchen. Das Café ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

 

14-17 Uhr, Dorf- und Schulmuseum, Eintritt frei

Zahlreiche Werkzeuge zur Holzbearbeitung finden sich im Dorf- und Schulmuseum Schönwalde. Am 28. Juli stehen sie im Fokus, wenn es am Aktionstag „Nach fest kommt ab“ von 14 bis 17 Uhr um die Geschichte von Nägeln, Schrauben und Dübeln geht.
Zahlreiche Werkzeuge zur Holzbearbeitung finden sich im Dorf- und Schulmuseum Schönwalde. Am 28. Juli stehen sie im Fokus, wenn es am Aktionstag „Nach fest kommt ab“ von 14 bis 17 Uhr um die Geschichte von Nägeln, Schrauben und Dübeln geht.

25. August 2019: Aktionstag „Von Tampen, Trossen & Takel“

An diesem Aktionstag begeben wir uns noch einmal auf die Spuren der Reepschläger, die in früheren Zeiten alles vom einfachen Seil bis hin zur dicken Schiffstrosse und er gesamten Takelage herstellten. Auf unserer Reeperbahn kann jeder mal Hand anlegen.

 

14-17 Uhr, Dorf- und Schulmuseum, Eintritt frei


15. September 2019:  Tagesausflug des Fördervereins

In jedem Jahr begeben wir uns am 3. Sonntag im September auf eine kleine Busreise, die uns historische Ziele und Museen näherbringt. Näheres zur Ausgestaltung des Tages erfahren Sie im Verlauf des Jahres hier.

 

8 bis ca. 17 Uhr, an/ab ZOB Schönwalde, Kostenbeitrag


18./19. Oktober 2019: 2. Kunst-Schmiede-Festival

Am letzten Ferienwochenende laden wir zum zweiten Mal Schmiedemeister aus ganz Deutschland zum Kunst-Schmiede-Festival rund ums Dorf- und Schulmuseum und die Schmiede im alten Spritzenhaus ein. Details zum Programm im Verlauf des Jahres hier.

 

Achtung: In der Anfang Dezember versendeten Druckversion des Jahresbriefes 2018 ist irrtümlich der 18./19. August angegeben. Richtig ist das o.g. Datum!!

 

Zeiten und Orte der einzelnen Veranstaltungen werden noch bekanntgegeben


6. November 2019: Betreuerabend

Zum Abschluss der Saison bedanken wir uns bei unseren Museums-Betreuern für ihre geleisteten Dienste mit einem gemütlichen Imbiss bei kurzweiligen Vorträgen aus Kunst und Wissenschaft.

 

19:30 Uhr, Dorf- und Schulmuseum, (intern)