Kleine Museen im Focus

Das Dorf- und Schulmuseum als Tagungsort

Dagmar Rösner / Museumsberatung SH, Jana Heymann / Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz, Merle Lungfiel-Bakir / Landeskulturverband S-H, Marc Dobkowitz / Verein Dorfmuseum Schönwalde, Per Köster / Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz.
Dagmar Rösner / Museumsberatung SH, Jana Heymann / Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz, Merle Lungfiel-Bakir / Landeskulturverband S-H, Marc Dobkowitz / Verein Dorfmuseum Schönwalde, Per Köster / Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz.

Ein alter Katheder, Schulbänke wie zu Großmutters Zeiten und an den Wänden historische Schulkarten: Das am idyllischen Dorfteich gelegene Dorf- und Schulmuseum in Schönwalde ist ein kleines Museum mit Charme und einer fundiert aufgearbeiteten Sammlung, das von einem hoch engagierten, ehrenamtlichen Team geleitet wird. Ein Geheimtipp in der Holsteinischen Schweiz. Und dennoch sind die Besucherzahlen nicht so, wie es sich der Trägerverein wünscht. Vor 16 Museumsmachern aus den Kreisen Plön und Ostholstein berichtete Marc Dobkowitz, Vorsitzender des Trägervereins, am vergangenen Donnerstag über das Heimatmuseum und über Strategien, mehr Besucher zu erreichen. „Wir arbeiten eng mit der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz zusammen und beteiligen uns an deren Aktionen. Wenn wir zu Veranstaltungen im Rahmen der Picknick- oder Nachtgeflüster-Kampagnen einladen, kommen ganze Besucherströme“ so Dobkowitz. Auch die Sonntags-Öffnung eines museumseigenen Cafés und Schmiedevorführungen habe viele Besucher angezogen - nur an normalen Museumstagen kämen zu wenig Interessierte ins Haus. „Schönwalde ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum erreichbar“ berichtet Marc Dobkowitz. Zudem fehle es an finanziellen und personellen Ressourcen, um eine offensive Öffentlichkeits- und Vermittlungsarbeit für das Museum zu machen. Probleme, vor denen fast alle Heimatmuseen in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins stehen.

Auf Initiative der Museumsberatung und –zertifizierung in Schleswig-Holstein wurde im Kulturknotenpunkt Plön-Malente-Eutin in 2016 erstmalig ein regionales Museumsnetzwerk zusammengerufen, in dem sich die Aktiven austauschen und Synergieeffekte nutzen, um nachhaltige Lösungen zu finden. Dagmar Rösner, Projektleiterin der Museumszertifizierung, sieht in den sieben Kulturknotenpunkten im Lande eine große Chance für verborgenen Highlights wie das Dorf- und Schulmuseum Schönwalde „In unserem Flächenland leisten die Kulturknotenpunkte genau das, was der Kultur im ländlichen Raum immer gefehlt hat: Mit ihnen wurde endlich eine kulturelle Infrastruktur geschaffen, die auch Kultureinrichtungen in entlegenen Gebieten Schleswig-Holsteins erreicht.“

In Schönwalde hatte sie gemeinsam mit dem Kulturknotenpunkt Plön-Malente-Eutin, der von der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz betreut wird, zu einer Diskussion eingeladen, um nach Strategien für eine bessere öffentliche Aufmerksamkeit für die kleinen Museen zu suchen. Es ist eine glückliche Fügung, dass der Kultuknotenpunkt Plön-Malente-Eutin von der regionalen Tourismus Marketingorganisation betreut wird. So gaben Jana Heymann und Per Köster von der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz den Museumsmitarbeitern wichtige Hinweise, was bei einer guten Vermarktung ihrer Häuser hilfreich sein kann. „Wir laden Sie ein, sich an unseren Aktionen zu beteiligen und nehmen Sie dann gerne in unsere Marketingkampagnen auf“ so eines der Angebote von Per Köster, Co-Leiter der Tourismuszentrale. In der Diskussion wurden äußerst angeregt zahlreiche weitere Maßnahmen diskutiert, um auf die Museen in der Region aufmerksam zu machen.

Per Köster

(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz)


Ein Bus als Zeitmaschine

Der diesjährige Museumsausflug bot eine Reise über die jüngere Vergangenheit bis in die Eiszeit

Als die 25 Teilnehmer unseres Museumsausfluges am 10. September am frühen Morgen um acht Uhr an der Bushaltestelle warteten, verbarg sich das sonnige Wetter noch gekonnt im Frühdunst. Ungeachtet dessen bestiegen wir unsere Zeitkapsel und starteten die Reise in die Vergangenheit.

 

Erster Halt: 19. Jahrhundert. Die Zeitmaschine ließ uns am Anfang der Kastanienallee raus und wir wagten den Aufstieg zum Hessenstein. Wie zu Zeiten der Herzöge von Hessen, die den Backsteinturm einst errichten ließen, trat dann das Damwild auf die freie Fläche, als hätten die Wildhüter sie für uns dort hingetrieben. Der Frühdunst verhinderte den freien Blick von der Turmspitze bis nach Fehmarn und zum heimischen Bungsberg, aber die Sonne begann ihr Werk.

 

Zweiter Halt: 14.-18. Jahrhundert. Als wir unsere Zeitreise auf Gut Panker unterbrachen hatte sich die Sonne endgültig ihren Weg gebahnt. Von der Morgensonne im Gesicht gekitzelt erliefen wir uns unter fachkundiger Führung die Gutsanlage und erfuhren, dass das Torhaus niemals als solches gedacht war, sondern nur die Kulisse vervollständigen sollte. Dafür aber eine sehr schöne und imposante. Interessantes gab es auch über den Ursprung der Trakehnerzucht auf Panker zu lernen. Auch kennen wir nun die Geschichte, die dem Restaurant  „Ole Liese“ zu ihrem Namen verhalf.

 

Dritter Halt: 12.-13. Jahrhundert. Nach einer Stärkung in der Gegenwart im Giekauer Kroog entließ uns die motorisierte Zeitkapsel vor der Turmhügelburg Lütjenburg ins Mittelalter. In kurzweiligen 90 Minuten lernten wir das Leben im Mittelalter zur Zeit der Christianisierung Wagriens kennen. Im Ritterhaus, das auch damals als einziges Glas in den Fensteröffnungen und eine „Fußbodenheizung“ hatte, erlebten wir, wie Herzogin Kunigunde den Knappen Michael zum Ritter schlug. Zuvor hatte er sich einen Kettenschutz über Kopf und Schultern gezogen und den entsprechenden Helm aufgesetzt bekommen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die unvorstellbaren Kilo, die eine ganze Rüstung wog, mit der dann auch noch das nicht wirklich leichte Schwert geschwungen werden musste. Nach einer kurzen Waffenkunde und Besuch in der Kapelle genossen wir den Ausblick aus der Turmhügelburg über das Nienthal.

 

Letzter Halt: Eiszeit. Die längste Zeitreise war zugleich die kürzeste. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Turmhügelburg erwartete uns nach dem kräfteraubenden Mittelalter im Eiszeitmuseum Kaffee & Kuchen und eine Ausstellung zur Entstehung unserer geliebten Holsteinischen Schweiz und natürlich auch des Bungsberges. Die Mitgereisten Kinder tobten sich auf dem Kletter-Mammut aus und tankten auf der Rückfahrt nach Schönwalde schlafend schon einmal neue Energie. Denn auch 2018 wird es wieder einen Ausflug zu sehenswerten Museum und Denkmälern geben.

 

Marc Dobkowitz


Bungsbergfest 2017

Viel Interesse für den Elisabethturm

Bei feinstem Sommerwetter und strahlend blauem Himmel - in diesem Jahr auch im August leider kein Normalfall - kamen wieder einige hundert Besucher am 26. August auf den Bungsberg. Das diesjährige Fest stand unter dem Motto "Holz und Holzbearbeitung", zu dem das Dorf- und Schulmuseum einen Stand errichtet hatte. Hier konnten ambitionierte "Holzwürmer" jeden Alters ihr Geschick mit traditionellem Handarbeitswerkzeug ausprobieren.

Sehr gefragt waren auch die Führungen in den Elisabethturm, der normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Thomas Utz referierte sachkundig vor und im Turm über dessen Geschichte  - seine Entstehung bis hin zur kürzlich erfolgten "Generalüberholung".


Auf Spurensuche

Zum Internationalen Museumstag öffnete das Dorf- und Schulmuseum sein Magazin

Kaum ein Museum - und das gilt weltweit - zeig alle seine Schätze in der Ausstellung. Im Gegenteil, die ist meist nur die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs. Unter der sichtbaren Oberfläche lagert ein Vielfaches dessen, was die Besucher für gewöhnlich zu sehen bekommen.

Das Motto "Spurensuche" des diesjährigen Internationalen Museumstages war ein willkommener Anlass, auch einmal hinter die Kulissen - im Fall Schönwalde auf den Dachboden - zu schauen. Verbunden war das ganze mit einem kleinen Ratespiel: Auf Karten waren Gebrauchsgegenstände oder Teile davon abgebildet, die es aufzuspüren galt. Außerdem war natüelich bei jedem Gegenstand die Frage: Wozu ist bzw. war das gut?

 


Hier läuft alles rund

Gut besuchte Saisoneröffnung mit Filmvorführung über das Handwerk des Stellmachers

Rund 50 Gäste waren am 10. Mai zur abendlichen Filmvorführung gekommen, mit der die diesjährige Saison im Dorf- und Schulmuseum eingeläutet wurde. Im Focus stand das alte Handwerk des Stellmachers oder Wagenbauers, das mit einem etwa 70 bis 80 Jahre alten Lehrfilm anschaulich vorgeführt wurde.

Nach diesem kleinen historisch-cineastischen Leckerbissen entspann sich eine angeregte Diskussion und Fachsimpelei zwischen den Besuchern; viele von ihnen hatten sehr persönliche Beziehungen zu diesem Gewerk, weil ihre Vorfahren - in einigen Fällen sogar die Väter noch - Stellmacher waren.

Erörtert wurde auch, warum dieser Beruf "Stellmacher" heißt: Er leitet sich von dem Wort "Gestell" oder auch "Fahrgestell" ab, weil der Stellmacher ja nicht nur Räder, sonder auch ganze Wagen oder Kutschen baute (in vielen norddeutschen Regionen war auch vom "Roommaker" die Rede - "Room" bedeutet hier soviel wie "Rahmen").

Ein Besucher brachte gar ein eigenes nach alter Tradition selbst gebautes Wagenrad mit, das sehr bestaunt wurde.

 

(Fotos zum Vergrößern und für die Bildbeschreibung anklicken)


Die nächste Generation tritt an

Marc Dobkowitz übernimmt den Vorsitz des Fördervereins

(Impressionen von der Jahreshauptversammlung - ein Bericht folgt)

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Ab jetzt Ehrenvorsitz mit leichter "Hausmeister"-Tätigkeit

 Seit 34 Jahren hatte Hans-Joachim Michaelsen den Vorsitz des Fördervereins des Schul- und Dorfmuseums Schönwalde inne. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am vergangenen Mittwoch in der Schönwalder Friedrich-Hiller-Schule gab er den Stab aus der Hand – zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Marc Dobkowitz gewählt.

Damit bleibt die Vereinsführung „Familiensache“: der scheidende Vorsitzende ist ein Sohn des Museumsgründers Hermann Michaelsen, der auch der letzte amtierende Rektor der ehemaligen Dorfschule war, in der das heutige Museum beheimatet ist. Der neugewählte Vorsitzende ist sein Enkel – somit tritt mit dem 44jährigen Dobkowitz also die nächste Generation in die Fußstapfen ihrer Vorfahren.

Insgesamt sehr zufrieden zeigte sich Hans-Joachim Michaelsen im Rückblick auf das zurückliegende Jahr und ließ die vielen Veranstaltungen Revue passieren, die guten Anklang fanden: wie beispielsweise das Wäschewaschen mit alten Gerätschaften oder der praktischen Vorführung traditionellen Schmiedehandwerks. Sorge bereitet vor allem der rückgängige Besuch der Museumspädagogik. Durch die Ausdünnung des öffentlichen Nahverkehrs hätten Schulklassen und Jugendgruppen kaum mehr die Möglichkeit, in angemessener Zeit und zu bezahlbaren Tarifen aus dem Umland ins Museum zu kommen.

Michaelsen dankte allen langjährigen Mitstreitern und Helfern – besonders erwähnte er hier Renate Schäfer, die über viele Jahre die Museumspädagogik betreute und organisierte. Weiterhin dankte er Karl-Friedrich Linke, der kürzlich das gesamte Magazin gesichtet, aufgeräumt und sortiert hat. Auch all die ehrenamtlichen Betreuer vergaß er natürlich nicht, ohne die ein Aufrechterhalten des Museumsbetriebes nicht denkbar wäre. Er selbst werde sich nicht völlig aus dem Museum zurückziehen, sondern „dabei sein, wenn man mich braucht“ - als eine Art Gelegenheitshausmeister, wie er scherzhaft ausführte. Eine gelungene Überraschung gab es, als der stellvertretende Vorsitzende Thomas Utz den Antrag stellte, Michaelsen zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen, was einstimmig beschlossen wurde. „Du hast über mehr als eine Generation das Museum geprägt, ausgebaut, gestaltet – das ist kaum zu toppen“, so Utz in seiner Laudatio.

Marc Dobkowitz sieht es als eine vordringliche Aufgabe an, das Museum in der digitalen Welt zu verankern. Ebenso wichtig sei es, Nachwuchs im Förderverein und für ehrenamtliche Arbeit im Museum zu gewinnen. Kaum irgendwo gebe es so vielfältige Möglichkeiten, sich praktisch oder organisatorisch zu betätigen. Er animierte die Mitglieder der Versammlung, intensiv für Fördermitgliedschaften im Verein zu werben.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung gab es noch einen heimatkundlichen Vortrag von Dr. Frank Wilschewski, dem Leiter des Neustädter Museums „zeiTTor“, der in der für ihn typischen kurzweiligen Art über die slawische Besiedlung Ostholsteins im 11. und 12. Jahrhundert referierte.

 


Ein Schmied zeigt sein Können

Traditionshandwerk zum Schauen und Mitmachen

Schmiedemeister Wulf Stein (Bild) und sein Kollege Volker Gast eröffneten die Saison im Mai 2016 mit beherztem Hammerschlag - in der Schmiede im alten "Sprüttenhuus" fanden sie alles, was sie brauchten, um ihr Traditionshandwerk anschaulich vorzuführen.

Auch Besucher durften praktische Erfahrungen mit Hammer und Amboss sammeln.


Mit Bus und Bummelzug durch Holsteins Museumslandschaft

Der Tagesausflug 2016 des Fördervereins führte in das Freilichtmuseum Molfsee und das Eisenbahnmuseum Schönberger Strand

Impressionen aus dem Freilichtmuseum Molfsee und dem Eisenbahnmuseum Schöneberger Strand

Über dreißig wohlgelaunte und unternehmungslustige Mitglieder des Museumsvereins starteten zur Fahrt an Lütjenburg vorbei nach Kiel. Unterwegs gab Hans-Joachim Michaelsen eine Einführung in das Programm des Tages und verschaffte einen Überblick über die beeindruckende Anlage des Freilichtmuseums Molfsee. Dort angekommen wurden wir schon erwartet und durften einer sachkundigen und interessanten Führung folgen.
Die verschiedenen Schleswig-Holsteinischen landwirtschaftlichen Haustypen, Mühlen, Hofanlagen, deren Mobiliar und die Geräte und Werkzeuge der ländlichen handwerklichen Berufe und Gewerke verschafften einen Einblick in dörfliches Leben des 18. und 19. Jahrhundert. Beeindruckend war die Größe der Anlage von über 40 Hektar mit über 60 Gebäuden, sowie das Volumen der dort getätigten und in Zukunft geplanten Investitionen, die unser Dorfmuseum daneben wie die arme Verwandtschaft aussehen ließ. Aber irgendwo muss es schließlich einen Unterschied zwischen einem Dorf- und einem Landesmuseum geben.
Eine erste kleine Rast konnte nach dem langen Aufstieg zur alten Meierei unter großen Kastanien gemacht werden, bevor es mit der Bimmelbahn des Museums durch die Anlage zurück zum Restaurant Drathenhof ging. Dort erwarteten uns bereits schön eingedeckte Tische und Spezialitäten aus der Küche.

Frisch gestärkt – und einer von uns auch vom jugendlichen Kellner biergeduscht – fuhr uns der Bus nach Schönberg zum Probsteimuseum. Dort landeten wir mitten im trubeligen Herbstmarkt, der mit vielen selbstgemachten Angeboten und regionalen Spezialitäten aufwartete. Rund um das Museum lockten die Stände mit kunsthandwerklichen Produkten, Blumengebinden, Pflanzen Kaffee, Kuchen, Waffeln. Angeregt plaudernde Schönwalder genossen, kauften, flanierten.
Das Museum selbst verfügt über eine reichhaltige Sammlung aus dem dörflichen Leben, in Teilen der unseren vergleichbar, aber in deutlich geringerer räumlichen Enge präsentiert. Wenn wir so eine Scheune hätten …
Abgerundet wurde der Besuch durch die Sonderausstellung mit Grafiken des Karikaturisten Marunde, die allgemein zur Erheiterung beitrugen - aber auch zum Nachdenken anregten.
Eine kurze Busfahrt führte uns an den Strand, wo uns eine weitere Stärkung in Form von Kaffee und Kuchen erwartete und Gelegenheit war zum Klönen. Zurück nach Schönberg ging es dann nicht mit dem Bus, sondern mit der Museumsbahn in originalen Wagen der Holzklasse früherer regionaler Bahngesellschaften. Der Zugführer nahm seine Aufgabe sehr ernst, kontrollierte und entwertete die Fahrkarten (aus richtigem Karton) und ließ uns alle zum Erinnerungsphoto antreten.
Voller Erlebnisse und mit den Erinnerungen an einen schönen erlebnisreichen Tag traten wir die Heimfahrt im Bus an, der uns wieder pünktlich in Schönwalde ablieferte. Auch der Wettergott hatte in diesem Jahr wieder ein Einsehen mit den Ausflüglern. Die wenigen nassen Tropfen fielen immer dann, wenn wir trocken im Bus saßen. Hans-Joachim Michaelsen sei an dieser Stelle für Planung und Organisation des Tages gedankt.

 

Thomas Utz


Nasser Spaß im Museum und auf dem Bungsberg

Lebhafter Besuch beim Waschtag im Museum und gelungenes Sommerfest auf Holsteins höchstem "Berg"

Mit vollem Einsatz waren die Kids dabei, wenn es ums Wasser tragen und Wäsche waschen wie in uralten Zeiten ging. Beim letztjährigen Sommerfest auf dem Bungsberg konnten Jung und Alt ausprobieren, welche Mühen unsere Vorfahren auf sich nehmen mussten, um ganz alltägliche Anforderungen zu bewältigen.

Auch in diesem Jahr wird das Dorf- und Schulmuseum wieder mit einem Stand auf dem Bungsberg-Sommerfest vertreten sein (siehe Termine).

Auch beim Waschtag am Museum durften Jung und Alt nach Herzenslust die Wäsche in den Waschzubern durchwalken - schon erstaunlich, wieviel Spaß solche Arbeit machen kann, wenn man sie nicht machen muss...